49°6'4.56"N; 16°22'36.05"E

    Alfons-Mucha-Dauerausstellung

    Stadt Ivančice

    Die Alfons-Mucha-Ausstellung ist in einem Eckgebäude aus der Frührenaissance untergebracht, das gleichzeitig das älteste Haus am Marktplatz ist.

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    Kunstgewerbemuseum

    Kunstgewerbemuseum

    Das 1873 gegründete Mährische Gewerbemuseum zählte zu den ältesten Kunstgewerbemuseen in Österreich-Ungarn. In den Jahren 1880–1883 wuchs in der Husova-Straße ein neues modernes Ausstellungsgebäude aus dem Boden. Gerade dort hat die Wiener Werkstätte im Jahr 1904 zum ersten Mal offiziell ausgestellt. Das Mährische Gewerbemuseum war damals ein wichtiger kultureller Ort Brünns und wurde außer von Josef Hoffmann auch von weiteren Mitschülern Hoffmanns der Deutschen staatlichen Gewerbehochschule besucht, die das Aussehen der europäischen Architektur beeinflusst haben, wie etwa Adolf Loos oder Leopold Bauer.

    Als man 1961 die Mährische Galerie in Brno gründete, wurde das Kunstgewerbemuseum zu ihrem Bestandteil. In den Jahren 1999-2001 machte das Gebäude eine umfangreiche Sanierung durch und wurde der Öffentlichkeit dann mit der neuen Dauerausstellung Angewandte Kunst und Design zugänglich gemacht, die in historischer Perspektive das Beste aus den Sammlungen der Mährischen Galerie vorstellt. Im Rahmen des langfristig auf die Präsentation der europäischen Moderne ausgerichteten Josef-Hoffmann-Kabinetts wurde diese Ausstellung 2012 dann um die Installation Der gedeckte Tisch. Josef Hoffmann und die Wiener Werkstätte erweitert. Die Dauerausstellung wird um Räume ergänzt, die kurzzeitigen Ausstellungen über Design, Fotografie usw. gewidmet sind. Alle geraden Jahre findet dort die Internationale Biennale für Graphikdesign statt.

    49°11'39.7"N; 16°36'17.41"E
    Villa Jurkovič

    Villa Jurkovič

    Dušan Jurkovičs (1868–1947) eigene Villa in Brno-Žabovřesky ist eines der bedeutendsten architektonischen Denkmäler an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Die von der englischen und Wiener Moderne inspirierte Villa zeigt in ihrer Architektursprache auch Elemente der Volkskunst und stellt auf der Kulturroute ein außergewöhnliches Bauwerk dar. Sie entstand als Beispiel für moderne Architektur. Nach ihrer Fertigstellung

    im August 1906 wurde sie von Jurkovič mit einer Ausstellung der Architektur und des Kunstgewerbes eröffnet. Mit dieser Veranstaltung wollte er der breiten Öffentlichkeit das Modell eines modernen Hauses und eine moderne Inneneinrichtung vorstellen, der die Besucher dann folgen sollten. Jurkovič bewohnte die Villa zusammen mit seiner Familie nur bis zum Jahr 1919, danach verließ er Brünn und ging in die Slowakei.

    2006 wurde die Villa vom Staat erworben, und unter der Verwaltung der Mährischen Galerie in Brno begann ihre Umwandlung in ein Museum, das nach einer Gesamtrestaurierung seit dem Jahr 2011 für die Öffentlichkeit zugänglich ist. In den Räumen des ursprünglichen Salons, Schlafzimmers und Kinderzimmers im Erdgeschoss der Villa sowie im ersten Stock im Atelier und im Arbeitszimmer befinden sich Ausstellungsräume, die zum Einen für einer Dauerausstellung Dušan Jurkovič. Der Architekt und sein Haus und zum Anderen für auf Design und Architektur ausgerichtete Ausstellungen. Den Besuchern steht auch eine Forschungsstelle zur Verfügung, die eine Auswahl an Fachliteratur und Materialien bereithält, die direkt mit Dušan Jurkovič und seinem Werk in Zusammenhang stehen.

    49°12'23.63"N; 16°34'33.79"E
    Leoš-Janáček-Gedenkstätte

    Leoš-Janáček-Gedenkstätte

    Das Haus des Komponisten Leoš Janáček (1854–1928) und das ganze Areal der ehemaligen Orgelschule an der Ecke der Straßen Kounicova und Smetanova ist neben der Augustinerabtei in Brünn der wichtigste Ort, der mit Leben und Werk dieser weltbekannten Persönlichkeit verbunden ist. Janáček wurde in Hukvaldy geboren, kam jedoch bereits mit elf Jahren nach Brünn und blieb dieser Stadt bis zu seinem Tode treu.

    Janáček bezog sein neues Haus im Jahr 1910 und schuf seine weltberühmten Werke gerade dort. Erst nachdem seine Oper Jenufa 1916 im Prager Nationaltheater aufgeführt wurde erfuhr der bereits zweiundsechzigjährige Janáček schließlich Anerkennung, und zwar nicht nur in tschechischem, sondern auch in weltweitem Maßstab. Das Gartenhaus wurde wie auch die benachbarten Räume der Orgelschule zu einem Ort, an dem Janáčeks berühmtesten Werke geboren wurden, die sich in den zwanziger Jahren mit den Schöpfungen der jungen avantgardistischen Komponisten messen konnten.

    In Leoš Janáčeks Haus kann man das Arbeitszimmer des Komponisten besichtigen, dessen Einrichtung bis heute in seiner ursprünglichen Form erhalten geblieben ist. In der Mitte des Raumes steht der wertvolle Flügel des Komponisten, der ihn fast über seine gesamte Schaffenszeit hinweg begleitet hat. Im Erdgeschoss des Gebäudes der ehemaligen Orgelschule befindet sich das Janáček-Archiv, in dem die Autographen des Komponisten, seine Bibliothek und Korrespondenz, sowie auch Dokumente aufbewahrt werden, die sich auf die Geschichte der Orgelschule selbst beziehen.

    49°12'5.66"N; 16°36'8.35"E
    Villa Tugendhat

    Villa Tugendhat

    Die Villa der Eheleute Grete und Fritz Tugendhat wurde in den Jahren 1928–1929 von dem deutschen Architekten Ludwig Mies van der Rohe entworfen. Das Grundstück in dem Brünner Residenzviertel Königsfeld gehörte zu Gretes Elternhaus, der sog. Löw-Beer-Villa, und die Villa Tugenhat wurde im oberen Teil des Grundstücks errichtet.

    Die Villa Tugendhat ist hinsichtlich Baukonstruktion, Raumordnung, Inneneinrichtung, technischer Ausstattung und Einfügung in die Natur ein einzigartiges Kunstwerk. Die Tugendhats haben das Haus im Dezember 1930 bezogen und verbrachten darin nur acht Jahre. Anfang Oktober 1939 wurde das Haus von der Gestapo konfisziert und im Januar 1942 Eigentum des Deutschen Reiches.

    1981–1985 erfolgte eine erste Instandsetzung und Sanierung der Villa, nichtsdestotrotz wurde sie erst 1994 der Verwaltung des Museums der Stadt Brno unterstellt und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im August 1995 wurde die Villa Tugendhat zum Nationalen Kulturdenkmal erklärt und im Dezember 2001 in das Verzeichnis des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen. In den Jahren 2010–2012 erfolgte die zweite Sanierung und Restaurierung der Villa, deren Ziel es war, den ursprünglichen Zustand des Hauses, als die Familie Tugendhat dort wohnte, möglichst originalgetreu wiederherzustellen.

    Heute dient die Villa Tugendhat als einzigartiges Vorzeigestück der internationalen modernen Architektur, in dem außer kommentierten Führungen für die Öffentlichkeit auch Konzerte Ernster Musik, Filmvorführungen und weitere gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse stattfinden.

    49°12'25.81"N; 16°36'57.81"E
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    Bewertung der Besucher 100%
    Josef-Hoffmann-Geburtshaus

    Josef-Hoffmann-Geburtshaus

    Gustav Mahler (1860–1911), einer der weltweit berühmtesten Komponisten und Dirigenten der Moderne, lebte bis 1875, als er an das Wiener Konservatorium ging, im heutigen Gustav-Mahler-Haus. An der Fassade des Hauses wurde 1960 im Rahmen der Feiern zum 100. Geburtstag Mahlers eine Gedenktafel enthüllt.

    Zur Zeit wird das Objekt von der Stadt Jihlava betrieben. Nach Sanierung der Ausstellungsräume wurde das Gustav-Mahler-Haus im September 2008 feierlich neueröffnet. Die zweite Sanierungsetappe erfolgte im Jahr 2009. Damit wurden für die Besucher weitere Räume des Häuses und eine neue Ausstellung zugänglich gemacht. Im Haus ist eine Dauerausstellung über Gustav Mahler zu sehen. Der Raum im Haus ist auch den persönlichen Werken der bildenden Künstlerin und Modedesignerin Thea Wetner – einer Verwandten Gustav Mahlers – gewidmet. Im Hause werden ferner regelmäßig Begleitausstellungen veranstaltet. Zur Verfügung steht auch eine Bibliothek und zugleich Forschungsstelle, wo man sein Wissen über Mahler, seine Zeitgenossen und über die Zeit, in der Mahler lebte, vertiefen kann.

    49°18'14.52"N; 15°40'44.33"E
    Gustav-Mahler-Haus

    Gustav-Mahler-Haus

    Gustav Mahler (1860–1911), einer der weltweit berühmtesten Komponisten und Dirigenten der Moderne, lebte bis 1875, als er an das Wiener Konservatorium ging, im heutigen Gustav-Mahler-Haus. An der Fassade des Hauses wurde 1960 im Rahmen der Feiern zum 100. Geburtstag Mahlers eine Gedenktafel enthüllt.

    Zur Zeit wird das Objekt von der Stadt Jihlava betrieben. Nach Sanierung der Ausstellungsräume wurde das Gustav-Mahler-Haus im September 2008 feierlich neueröffnet. Die zweite Sanierungsetappe erfolgte im Jahr 2009. Damit wurden für die Besucher weitere Räume des Häuses und eine neue Ausstellung zugänglich gemacht. Im Haus ist eine Dauerausstellung über Gustav Mahler zu sehen. Der Raum im Haus ist auch den persönlichen Werken der bildenden Künstlerin und Modedesignerin Thea Wetner – einer Verwandten Gustav Mahlers – gewidmet. Im Hause werden ferner regelmäßig Begleitausstellungen veranstaltet. Zur Verfügung steht auch eine Bibliothek und zugleich Forschungsstelle, wo man sein Wissen über Mahler, seine Zeitgenossen und über die Zeit, in der Mahler lebte, vertiefen kann.

    49°23'37.01"N; 15°35'28.7"E
    Alfons-Mucha-Dauerausstellung

    Alfons-Mucha-Dauerausstellung

    Die Alfons-Mucha-Ausstellung ist in einem Eckgebäude aus der Frührenaissance untergebracht, das gleichzeitig das älteste Haus am Marktplatz ist. In seinem hinteren Trakt wurde Alfons Mucha im Jahr 1860 geboren. Bis 1850 diente das Gebäude als Rathaus, danach als Sitz des Bezirksgerichts. In den Jahren 1992–2002 hat es eine anspruchsvolle Sanierung durchgemacht.

    Die Ausstellung trägt den Namen „Der aus Ivančice gebürtige Alfons Mucha 1860–1939“ und bringt die lebenslange Beziehung des Künstlers zu seiner Geburtsstadt zum Ausdruck. Die Exponate sind über vier Räume verteilt. Im großen Saal ist Muchas Malerei und Graphikwerk untergebracht. Dabei handelt es sich vor allem um Aktstudien, große Skizzen zum Slawischen Epos oder um Vorlagen der Glasmalereien für die Fenster des Prager Veitdoms. Biographische Daten und Fotografien finden wir in dem Raum, in welchem eine Bronzebüste Muchas die Dominante bildet. Dort werden auch persönliche Dinge und Kopien von Dokumenten ausgestellt.

    Muchas ständigen Kontakt mit seiner Geburtsstadt wird von dem Raum mit seiner Korrespondenz am besten erfasst. Eine Zierde sind die Erstlingswerke und Gemälde aus seiner Jugend – Porträts, ein Kirchturm, ein vom Künstler gestaltetes Titelblatt der Matrikeldeckel sowie die von ihm entworfenen ersten tschechoslowakischen Briefmarken. Als Fotoraum kann der letzte Teil der Ausstellung bezeichnet werden. Er enthält 63 Fotos, die Mucha selbst als Studienvorlage für seine Werke angefertigt hat.

    Im Erdgeschoss des Museums befindet sich das Kultur- und Informationszentrum von Ivančice, dort ist auch eine Ausstellung über einen weiteren bedeutenden, aus dieser

    49°6'4.56"N; 16°22'36.05"E
    MAK — Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst

    MAK — Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst

    Das MAK ist weltweit eines der bedeutendsten Museen seiner Art und wurde 1863 unter dem Namen k.k. Österreichisches Museum für Kunst und Industrie gegründet. Die feierliche Eröffnung erfolgte am 12. Mai 1864. Im heutigen, nach den Plänen von Heinrich von Ferstel im Stil der Renaissnace erbauten Gebäude am Stubenring befindet es sich allerdings erst seit 1871. 1938 wurde die Institution umbenannt in Staatliches Kunstgewerbemuseum in Wien, und seit 1947 trägt es den heutigen Namen Museum für angewandte Kunst.

    Das MAK stellt eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft dar, was sich durch seine umfangreichen Sammlungen, seine themenbezogenen Ausstellungen und durch sein umfassendes Programm zieht. Zu seinen markantesten Merkmalen zählt das Bestreben, die Bereiche angewandte Kunst, Design, Architektur und Gegenwartskunst vor allem im Rahmen von Saisonausstellungen miteinander zu verbinden. Seine Dauerausstellungen geben Einblick in umfassende Bereiche und machen so die Geschichte und Vielfalt der angewandten Kunst, den Reichtum an Formen und Materialien sichtbar.

    Das MAK wird als Ort der Erkenntnis, des Sammelns und Forschens, des Bewahrens und Vermittelns, der Begegnung, Wechselwirkung und Interkreativität wahrgenommen. Nicht minder wichtig ist der mit DesignernInnen, KünstlerInnen und ArchitektInnen international geführte Dialog und dessen Einbindung in grenzübergreifende Aktivitäten.

    48°12'27.31"N; 16°22'53.57"E