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Kunstgewerbemuseum

Das 1873 gegründete Mährische Gewerbemuseum zählte zu den ältesten Kunstgewerbemuseen in Österreich-Ungarn. In den Jahren 1880–1883 wuchs in der Husova-Straße ein neues modernes Ausstellungsgebäude aus dem Boden. Gerade dort hat die Wiener Werkstätte im Jahr 1904 zum ersten Mal offiziell ausgestellt. Das Mährische Gewerbemuseum war damals ein wichtiger kultureller Ort Brünns und wurde außer von Josef Hoffmann auch von weiteren Mitschülern Hoffmanns der Deutschen staatlichen Gewerbehochschule besucht, die das Aussehen der europäischen Architektur beeinflusst haben, wie etwa Adolf Loos oder Leopold Bauer.

Als man 1961 die Mährische Galerie in Brno gründete, wurde das Kunstgewerbemuseum zu ihrem Bestandteil. In den Jahren 1999-2001 machte das Gebäude eine umfangreiche Sanierung durch und wurde der Öffentlichkeit dann mit der neuen Dauerausstellung Angewandte Kunst und Design zugänglich gemacht, die in historischer Perspektive das Beste aus den Sammlungen der Mährischen Galerie vorstellt. Im Rahmen des langfristig auf die Präsentation der europäischen Moderne ausgerichteten Josef-Hoffmann-Kabinetts wurde diese Ausstellung 2012 dann um die Installation Der gedeckte Tisch. Josef Hoffmann und die Wiener Werkstätte erweitert. Die Dauerausstellung wird um Räume ergänzt, die kurzzeitigen Ausstellungen über Design, Fotografie usw. gewidmet sind. Alle geraden Jahre findet dort die Internationale Biennale für Graphikdesign statt.

Kunstgewerbemuseum © Jan Cága, archiv MZM
Kunstgewerbemuseum © Jan Cága, archiv MZM
Kunstgewerbemuseum © Archiv MG
Kunstgewerbemuseum © Archiv MG
Kunstgewerbemuseum © Archiv MG
Kunstgewerbemuseum © Archiv MG
Kunstgewerbemuseum © Archiv MG
Kunstgewerbemuseum © Archiv MG
Kunstgewerbemuseum © Archiv MG
Kunstgewerbemuseum © Archiv MG
Kunstgewerbemuseum © Archiv MG
Kunstgewerbemuseum © Archiv MG
Kunstgewerbemuseum © Archiv MG
Kunstgewerbemuseum © Archiv MG
Kunstgewerbemuseum © Archiv MG
Kunstgewerbemuseum © Archiv MG
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