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Leoš-Janáček-Gedenkstätte

Das Haus des Komponisten Leoš Janáček (1854–1928) und das ganze Areal der ehemaligen Orgelschule an der Ecke der Straßen Kounicova und Smetanova ist neben der Augustinerabtei in Brünn der wichtigste Ort, der mit Leben und Werk dieser weltbekannten Persönlichkeit verbunden ist. Janáček wurde in Hukvaldy geboren, kam jedoch bereits mit elf Jahren nach Brünn und blieb dieser Stadt bis zu seinem Tode treu.

Janáček bezog sein neues Haus im Jahr 1910 und schuf seine weltberühmten Werke gerade dort. Erst nachdem seine Oper Jenufa 1916 im Prager Nationaltheater aufgeführt wurde erfuhr der bereits zweiundsechzigjährige Janáček schließlich Anerkennung, und zwar nicht nur in tschechischem, sondern auch in weltweitem Maßstab. Das Gartenhaus wurde wie auch die benachbarten Räume der Orgelschule zu einem Ort, an dem Janáčeks berühmtesten Werke geboren wurden, die sich in den zwanziger Jahren mit den Schöpfungen der jungen avantgardistischen Komponisten messen konnten.

In Leoš Janáčeks Haus kann man das Arbeitszimmer des Komponisten besichtigen, dessen Einrichtung bis heute in seiner ursprünglichen Form erhalten geblieben ist. In der Mitte des Raumes steht der wertvolle Flügel des Komponisten, der ihn fast über seine gesamte Schaffenszeit hinweg begleitet hat. Im Erdgeschoss des Gebäudes der ehemaligen Orgelschule befindet sich das Janáček-Archiv, in dem die Autographen des Komponisten, seine Bibliothek und Korrespondenz, sowie auch Dokumente aufbewahrt werden, die sich auf die Geschichte der Orgelschule selbst beziehen.

Leoš-Janáček-Gedenkstätte © Jan Cága, archiv MZM
Leoš-Janáček-Gedenkstätte © Jan Cága, archiv MZM
Leoš-Janáček-Gedenkstätte © Jan Cága, archiv MZM
Leoš-Janáček-Gedenkstätte © Jan Cága, archiv MZM
Leoš-Janáček-Gedenkstätte © Jan Cága, archiv MZM
Leoš-Janáček-Gedenkstätte © Jan Cága, archiv MZM
Leoš-Janáček-Gedenkstätte © Jan Cága, archiv MZM
Leoš-Janáček-Gedenkstätte © Jan Cága, archiv MZM
Leoš-Janáček-Gedenkstätte © Jan Cága, archiv MZM
Leoš-Janáček-Gedenkstätte © Jan Cága, archiv MZM
Leoš-Janáček-Gedenkstätte © Jan Cága, archiv MZM
Leoš-Janáček-Gedenkstätte © Jan Cága, archiv MZM
Leoš-Janáček-Gedenkstätte © Jan Cága, archiv MZM